Senkung der Renten für Freiberufler

Den rund 800.000 Freiberuflern Deutschlands drohen massive Einschnitte bei ihrer Altersvorsorge. Betroffen von diesen düsteren Aussichten sind Freiberufler – Berufsstände wie Ärzte, Apotheker, Anwälte usw. Der Niedrigzins bringt deren Versorgungswerke in finanzielle Nöte. Nach Einschätzung der Rentenexpertin Anette Kramm, SPD, wackeln einige Versorgungswerke. Die Zeitschrift Capital kam eigenen Recherchen zu Folge zu dem Ergebnis, dass die Haftungsfrage bei der Pleite eines Versorgungswerks rechtlich nicht geklärt. es ist noch zu keiner eindeutigen Erläuterung und Lösung der Situation gekommen.

Die ersten Verlierer – junge Freiberufler
Verlierer sei dabei aber nicht die potentiell nächste Generation der Rentenversorgungsempfänger, sondern die aktuell jüngeren Freiberufler – Beitragszahler. Die sind es, die herangezogen werden, um die Versorgungslücken zu stopfen. Eher unbeobachtet und von weiten Teilen der Öffentlichkeit unbemerkt findet bei den Versorgungswerken Umverteilung erheblichen Ausmaßes statt.

Rententräger haben keine Rechenschaftspflicht
Die Alarmrufe von Experten, Insidern und Freiberufler – Mitgliedern werden lauter. Nicht nur die Recherchen von Capital geben den Bedenkenträgern mehr als Recht – die finanzielle Lage etlicher Versorgungswerke ist höchst dramatisch. Die Mitglieder haben gegenüber der Kassen der Rententräger kein gesetzliches Forderungsrecht auf nachweisliche Zahlen und Erklärungen. Kontrolliert werden sie von keiner öffenlichen Aufsichtsbehörde. Dieses Schweigen sorgt bei den betroffenen Berufsgruppen für Nervosität. Hält die Niedrigzins-Phase weiterhin an, da sind die Experten sich einig, können die Werke ihre Leistungsversprechen bald nicht mehr einhalten.

Deutschland ist mit dem Problem nicht alleine
In der Schweiz werden die Versorgungswerke einmal jährlich kontrolliert und die Zahlen werden veröffentlich. Auch hier fällt die Tendenz genauso aus wie in Deutschland. Mit jeder Zahlung rutschen die Unternehmen ein Stück näher an die Unterdeckung. Die Summenbildungen der Schweizer Untersuchungen zeigen die Problematik eindringlich auf. Die Leistungsgarantie ist gefährlich schwach. Bei uns ist vor 10 Jahren der Extremfall bereits einmal zu Stande gekommen beim Niedersächsischen Zahnärztlichen Versorgungswerk. Das zeigt aber auch die Dramatik der Situation, es ist nicht alles nur Theorie.

Der Weg zu einer soliden Berufsunfähigkeitsversicherung

Versicherungen, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung anbieten, stellen dem Versicherungsnehmer vor Vertragsabschluss Fragen zu seinem Beruf und zu seiner Gesundheit. Diese Auskünfte über das berufliche und persönliche Risiko sind ausschlaggebend für die Höhe der Beiträge. Die Kunden sollten diese Fragen ehrlich beantworten, da die Versicherungen die Angaben vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung prüfen.

Genaue Angaben für den vollen Versicherungsschutz
Vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte der Versicherungsnehmer sich genau über seine Erkrankungen und die Diagnosen informieren. Im Zweifelsfall müssen behandelnde Ärzte hierzu kontaktiert werden. Eine ungenaue oder unwissentlich falsche Diagnose kann dazu führen, dass der Versicherungsnehmer, wenn er aufgrund solcher Erkrankungen berufsunfähig wird, kein Geld der Versicherung erhält. Daher sind die genauen Angaben aller Diagnosen unerlässlich. Sind sehr viele unterschiedliche Ärzte kontaktiert worden, so kann die gesetzliche Krankenkasse Auskünfte über die Diagnosen geben. Die Krankenkasse druckt ihren Versicherten einen Überblick aus, wann er welche Diagnose erhalten hat und wann es für welchen Zeitraum zu Krankenhausaufenthalten kam. Zudem kann die Kassenärztliche Vereinigung ebenfalls Auskünfte über die genauen Diagnosen geben. Denn das, was der Patient in Erinnerung hat, ist nicht unbedingt das, was der Arzt dokumentiert. So kann aus einem harmlosen Schnupfen auch eine Allergie werden, die für eine Berufsunfähigkeitsversicherung einen ganz anderen Sachverhalt darstellt. Auch Verwechslungen in der Dokumentation von Patienten können zu Fehldiagnosen führen. Allerdings ist der Versicherungsnehmer immer dann auf der sicheren Seite, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung eine Vorerkrankung kennt und akzeptiert. Häufig wird jedoch durch solche Vorerkrankungen der monatliche Beitrag teurer, da aus Sicht der Versicherungen das Risiko, an berufsunfähig zu werden, steigt.

Schweigepflichtentbindungen vor und während des Versicherungszeitraums
Damit die Versicherung abgeschlossen werden kann, ist eine Schweigepflichtentbindung der behandelnden Ärzte notwendig. Ist es nicht möglich, diese Schweigepflichtentbindung speziell zur Auskunft für die Aufnahme in die Versicherung auszustellen, weil der Versicherer eine generelle Entbindung der Schweigepflicht wünscht, so besteht die Möglichkeit, diese Schweigepflichtentbindung zurückzuziehen. Das ist dann sinnvoll, wenn eine Berufsunfähigkeit eintritt, da der Versicherungsnehmer so erfährt, welche Berichte der Versicherer anfordert.

Inflation und Arbeitslosigkeit beschäftigt Europäer

Die Inflation ist ein brisantes Thema in Europa. Das hat die GFK im Rahmen einer Studie heraus gefunden. Dabei wurden mehrere Bürger aus ganz Europa gezielt zur wirtschaftlichen Thematik befragt, unter anderem auch, ob sie sich über die Inflation sorgen. Das Ergebnis: besonders in Deutschland machen sich zunehmend mehr Menschen Gedanken über die Wirtschaft. Die Befragung ergab, dass die Deutschen sich im Schnitt mit circa 3,7 Problemen beschäftigen, die die wirtschaftliche Situation betreffen. Beim Rest von Europa sind es nur circa 2, 4 Ängste.

Inflation stellt Lebensstandart in Frage

Der Inflation ist nicht zu entkommen. In Russland ist dieser Umstand besonders spürbar, jedes Jahr werden die Preise um rund neun Prozent erhöht. Kein Wunder also dass sich die Russen besonders vor der Inflation fürchten und sich fragen, wie sie in Zukunft ihren Lebensstandard beibehalten sollen. Leider werden die Gehälter nicht in allen Berufsbranchen, und wenn überhaupt nur nach und nach, den steigenden Preisen angepasst. Folglich müssen entweder Ersparnisse angetastet oder auf nicht lebensnotwendige Mittel verzichtet werden.

Existenzängste durch drohende Arbeitslosigkeit

Ein weiteres, wichtiges Thema, dass alle Europäer betrifft und beschäftigt, ist die Arbeitslosigkeit. Fast die Hälfte aller Europäer, nämlich 39 Prozent sagen aus, dass sie sich täglich Gedanken um ihren Job machen. Existenzängste sind dabei an der Tagesordnung, schließlich verliert man mit dem Job auch oft gleichzeitig das Haus und vieles andere, was man sich selbst aufgebaut hat. Außerdem ist für viele Menschen der Job nicht nur eine Arbeitsstelle. Es ist gleichzeitig die Grundlage des Lebens. Über die Hälfte des Tages wird am Arbeitsplatz verbracht. Dadurch entsteht eine feste Bindung zu den Kollegen und auch zu der Arbeit, die zu verrichten ist. Zwar gibt es immer wieder etwas zu bemängeln aber im großen und Ganzen können sich die meisten ein Leben ohne die Arbeit gar nicht vorstellen und hoffen darum der Arbeitslosigkeit zu entgehen.

Das ändert sich im Jahr 2013 bei der Beitragsbemessungs-Grenze

Eine bundeseinheitliche Erhöhung der Beitragsbemessungs-Grenze für Sozialversicherungen wird als Neuerung im Jahr 2013 kommen und einige Gemüter erhitzen. Die Erhöhung der Werte zur Sozialversicherung liegen laut Haufe Verlag bereits als Referentenentwurf des Bundesministerium für Arbeit und Soziales vor und soll im Oktober verabschiedet werden. Da die Gehälter sich von 2011 bis heute im Westen um 3,07, im Osten um 2,95% erhöht haben, soll auch die Sozialversicherung ansteigen. Auch im Bereich private Krankenversicherung sind Änderungen der Beitragsbemessungs-Grenze geplant.

Der Wechsel zur Privaten Krankenversicherung erschwert sich
Die jährliche Beitragsbemessungs-Grenze für privat Krankenversicherte erhöht sich um jährlich 1.350 Euro und liegt jährlich in Folge bei 47.250 Euro. Dadurch erschwert sich für viele Selbstständige der Eintritt in die private Kranken- und Pflegeversicherung erneut. Auch die allgemeine Versicherungspflicht-Bemessungsgrenze erhöht sich und sorgt für einen Anstieg der Kosten zur privaten Vorsorge im Krankheits- und Pflegefall.
Auch die Rentenvorsorge wird teurer und steigt um eine sagenhafte Summe von 200 Euro pro Monat in den alten Bundesländern und um 100 Euro in den neuen Bundesländern an. Auch die knappschaftliche Rente bleibt von einer Erhöhung der Beitragsbemessungs-Grenze nicht verschont und wird im Westen mit 200, im Osten mit 150 Euro pro Monat angehoben.

Die Auswirkungen der Lohnerhöhung auf Sozialversicherungen
Durch einen prozentualen Anstieg der Löhne sieht es das Bundesministerium für Arbeit und Soziales als Notwendigkeit an, die aktuelle Beitragsbemessungs-Grenze für das Jahr 2013 anzuheben und so höhere Beiträge der Versicherten zu fordern. Für den kleinen Bürger ergibt sich aus dieser Änderung nur eine Teuerung, die das monatlich verfügbare Budget um eine hohen Betrag schmälert. Für die Wirtschaft sollen sich aus der neuen Beitragsbemessungs-Grenze Vorteile ergeben und Löcher in der Versorgung von Rentnern und Kranken, sowie Pflegefällen stopfen. Für den Versicherungsnehmer ergibt sich daraus eine Erhöhung der Beiträge, welche für den Einzelnen nicht mit Vorteilen überzeugt.

Haftpflichtversicherung: Alte Verträge anpassen und richtig versichern

Die Stiftung Warentest veröffentlichte in dem Magazin Finanztest erstaunliche Erkenntnisse. Zahlreiche Bürger sind in Deutschland einfach überversichert, denn sie schleißen gesonderte Policen für das Handy, das Smartphone oder eine Brille ab. Dabei ist das oft gar nicht nötig, denn die private Haftpflicht deckt diese Gegenstände häufig ab.

Unterversichert im Bereich der Haftpflichtversicherung
Der Überversicherung der Deutschen steht eine Unterversicherung im Haftpflichtbereich gegenüber. Häufig seien die Haftpflichtverträge überhaupt nicht vorhanden oder bereits bestehende Verträge seien veraltet. In der Regel schließen Verbraucher die Haftpflichtversicherung im Alter von 20 Jahren ab, wenn der erste Hausstand ansteht. Diese Versicherung bleibt oft jahrzehntelang im gleichen Tarif und Beitrag bestehen und wird nicht angepasst, obwohl sich die Bedingungen geändert haben.

Zu geringe Versicherungssummen und alte Verträge
Viele Verträge sind noch nicht an den Euro angepasst. Hier sind die damals angesetzten Versicherungssummen in der Regel zu niedrig. Deshalb besteht oft ein unzureichender Schutz, wenn ein Schaden eintritt. Inhaber von veralteten Policen können so schnell in den finanziellen Ruin getrieben werden, denn die alten Verträge bieten eine Höchstgrenze von 1 Million Euro im Fall eines Personenschadens. Rechnet man die Kosten für eine lebenslange und umfassende Betreuung hoch, stellt sich schnell heraus, dass diese Summe nicht ausreichend ist. Eine private Haftpflichtversicherung sollte in der heutigen Zeit eine Mindestsumme von drei Millionen Euro beinhalten.

Verträge prüfen und ändern
Die alten Verträge sollten deshalb genau überprüft werden und eventuell bietet hier eine neue Police besseren Schutz für die Versicherten. Dabei ist der Wechsel häufig nicht teuer und ein umfassender Haftpflichtschutz schon ab 49 Euro pro Jahr zu erhalten. Das teuerste Angebot belief sich auf jährlich 179 Euro. Bedenkt man den umfassenden Schutz, der im Ernstfall geboten wird, sollte man schnellsten seine Unterlagen prüfen und den Haftpflichtschutz in jedem Fall den heutigen Bedingungen anpassen. Dieser Schutz ist ein wichtiger Bestandteil und kann vor dem finanziellen Ruin schützen.

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Trübe Aussichten für Kapitallebensversicherungen

Bisher hat die Kapitallebensversicherung immer noch als eine gute Anlagemöglichkeit gegolten, bei der man eine angemessene Verzinsung erwarten durfte, ohne dabei finanzielle Risiken einzugehen. Jedoch ist auf Anlagemarkt eine generelle Abwärtstendenz zu verspüren, die sich natürlich auch auf die Kapitallebensversicherungen auswirkt. So versprechen Lebensversicherer zur Zeit gerade noch eine Mindestverzinsung von 3.94%. Dabei gilt natürlich zu bedenken, das nur die Beträge verzinst werden, die nach Abzug der Ausgaben verbleiben. Das ist nur etwa drei Viertel der Gesamtbeträge.

Versicherer profitieren heute von langfristigen Anlagen
Versicherer können sich heute noch eine Verzinsungen von knapp vier Prozent leisten, weil sie noch von Anlagen profitieren, die vor Jahren abgeschlossen wurden, als noch höhere Zinsen erwirtschaftet werden konnten. Laufen diese Anlagen jedoch aus, wird auch die Versicherung gezwungen sein, ihr Zinsniveau zu senken. Wenn sie selbst keine hohen Einträge mehr erwirtschaften können, wird es unmöglich sein, die bestehenden Zinsen weiterhin aufrecht zu erhalten. Zunächst sind davon natürlich Kapitalversicherungen betroffen, die neu abgeschlossen werden. Bleibt das niedrige Zinsniveau jedoch langfristig erhalten, so werden auch bestehende Verträge geändert werden müssen. Heute wird für neue Verträge beispielsweise nur noch eine Zinsgarantie von 1,75 Prozent geboten.

Was tun mit der Kapitallebensversicherung
Trotz der bedrohlichen Aussichten auf dem Sektor dieser Versicherung sollte man jedoch bestehende Verträge jetzt nicht vorzeitig kündigen. Der Rückkaufswert ist in der Regel geringer, als die geleisteten Beiträge, so dass man auf jeden Fall bei einer Kündigung ein Verlustgeschäft macht. Wer also bereits eine Kapitallebensversicherung hat, sollte die Entwicklung zunächst einmal in aller Ruhe abwarten. Es wäre ohnehin bei der momentanen Situation schwer, eine bessere Anlage zu finden. Wer hingegen geplant hat, in nächster Zeit eine solche Versicherung abzuschließen, sollte auch nach anderen Möglichkeiten Ausschau halten und Vor- sowie Nachteile abwägen. Der Neuabschluss einer Versicherung auf Kapitalbasis ist derzeit eine Anlageform, zu der nur als Grundbasisanlage geraten werden kann. Grundsätzlich sollte auf eine ausgewogene Risiko- und Ertragsstruktur geachtet werden.

Alle Familien-Versorger richtig absichern

Das Thema, dass alle Versorger bei einem Todesfall richtig abgesichert sind, findet immer noch nicht genügend Aufmerksamkeit bei den Menschen. Die Möglichkeit eines frühen Ablebens wird meist verdrängt. Tatsächlich stirbt jeder sechste Deutsche vor dem 65. Lebensjahr.

Was ist mit alle Versorger richtig absichern gemeint?
Es gibt viele private Katastrophen, wie ein Fehltritt beim Bergwandern, ein Arbeitsunfall oder ein Unfall auf der Autobahn. Ein schrecklichers Ereignis, denn die Familie muss ja den Tod des verstorbenen verarbeiten und bekommt dazu schnell finanzielle Probleme, da ein Einkommen wegfällt. Und genau aus diesem Grund ist eine Risikolebensversicherung für die Versorger der Familie ein absolutes muss.
Für jeden Versorger der Familie gilt in der Regel folgende Regel: Sind in der Familie Kinder vorhanden, so sollte man schon definitiv das drei- bis fünffache seines Bruttojahreseinkommen ansetzen.

Wie hoch ist die derzeitige Versicherungssumme im Durchschnitt, und kann man davon eigentlich leben?
Die durchschnittliche Lebensversicherungssumme aus der Risikolebensversicherung beträgt im Durchschnitt zwischen 70.000 und 100.000 Euro, Vorraussetzung dafür ist aber, dass auch wirklich ein Todesfall vorgefallen ist. Eine Einzelperson kann von diesem Geld recht bescheiden Leben, aber da wir ja davon ausgehen, dass noch Kinder vorhanden sind, wird das Geld so gerade eben ausreichen um sich und seine Kinder über die Runden zu bekommen.

Was sollte man noch über die Risikolebensversicherung wissen?
Wichtig ist es die monatliche Versorgungslücke zu berechnen: monatliche Ausgaben; abzüglich Einnahmen im Versorgungsfall, Kindergeld und Erbwerbseinkünfte.
Bei der Auszahlung einer Risikolebensversicherung fällt keine Einkommenssteuer an. Jedoch kann Erbschaftsteuer anfallen, wenn die Freibeträge für Erbschaften verbraucht sind. Bei unverheirateten Paaren sind die Erbschaftsfreibeträge sehr niedrig, wodurch es zu großen Abzügen aus der Versicherungsleistung kommt. Hier ist es sinnvoll, dass beide Partner „über Kreuz“ jeweils das Leben des anderen versichert. Die Beitragszahlung muss ebenfalls „über Kreuz“ erfolgen.

Der richtige Versicherungsschutz für Auszubildende

Viele Schulabgänger beginnen in den nächsten Wochen ihre erste Ausbildung. In dieser Zeit müssen sich die meisten auf den neuen Lebensabschnitt einstellen und sich neuen Herausforderungen stellen. Doch auch der passende Versicherungsschutz sollte zu Beginn einer neuen Ausbildung nicht außer Acht gelassen werden. Die folgenden Versicherungen bilden die Grundlage für einen ausreichenden Versicherungsschutz und sorgen dafür, dass der neue Lebensabschnitt sorgenfrei begonnen werden kann.

Kranken- und Pflegeversicherung
Sobald die neue Ausbildung beginnt, endet auch automatisch der gesetzliche Pflege- und Krankenversicherungsschutz über die Eltern. Die Beiträge der Versicherungen werden nun zur einen Hälfte vom Arbeitgeber und zur anderen Hälfte vom Arbeitnehmer gezahlt. Liegt die Ausbildungsvergütung jedoch unter 325 Euro monatlich, so wird der komplette Beitrag vom Arbeitgeber übernommen.
Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang eine private Zusatzversicherung. So kann die gesetzliche Krankenversicherung noch zusätzlich, beispielsweise in den Bereichen Zahnversorgung, ergänzt werden.

Arbeitslosen- und Rentenversicherung
Auch diese Versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Die folgenden Unterlagen sollten demnach beim Arbeitgeber eingereicht werden. Dazu gehört zum einen das Versicherungsnachweisheft für die Rentenversicherung und zum anderen eine Bescheinigung über das jährliche Bruttoeinkommen. Wem dieses Nachweisheft nicht vorliegt, der kann dies bei der Krankenkasse oder bei der Deutschen Rentenversicherung beantragen.

Unfallversicherung
Die gesetzliche Unfallversicherung bei einer Berufsgenossenschaft gehört ebenfalls zu den Pflichtversicherungen. Sie übernimmt die Kosten im Falle von Unfällen auf der Arbeitsstelle, oder auf dem Anfahrtsweg. Alle Unfälle die außerhalb der Arbeitszeit entstehen sind dadurch nicht versichert. Daher ist es ratsam sich zusätzlich durch eine private Unfallversicherung abzusichern.

Berufsunfähigkeitsversicherung
Diese Versicherung bezahlt eine Rente im Falle einer Erwerbsunfähigkeit des Versicherten und das ab dem ersten Tag des Arbeitsunfalles. Wenn es sich dabei um Krankheiten oder Freizeitunfälle handelt, wird die Rente nur gezahlt, wenn der Versicherte mindestens ein Jahr versicherungspflichtig gearbeitet hat. Ob die Rente gezahlt wird, hängt auch davon ab, ob der Versicherte noch ein einem anderen Beruf arbeiten kann, in dem Fall wird keine Rente gezahlt.

Haftpflichtversicherung
Falls die Eltern eine sogenannte Familienpolice besitzen, sind volljährige Kinder automatisch mitversichert, falls diese nach Beendigung der Schule direkt mit einer Ausbildung beginnen. Mitversichert sind auch Kinder die bereits eine eigene Wohnung haben. Nach Beendigung der Ausbildung muss jedoch eine eigene Police abgeschlossen werden.

Hausratversicherung
Wer noch bei den Eltern wohnt, muss sich nicht um eine eigene Hausratversicherung kümmern. Wer jedoch eine eigene Wohnung bezieht, sollte sich rechtzeitig um eine passende Hausratversicherung kümmern.

Finanz-Repression – Vermögenstransfer von Sparern zu Schuldnern

Was passiert eigentlich, wenn die Zinsen bei den Bundesanleihen weiter fallen und die Inflationsrate leicht steigt. Dann haben wir eine finanzielle Repression. Jedes Jahr machen sich Anleger darüber Gedanken, ihre Vermögensanlagen sinnvoll anzulegen oder für das Alter vorzusorgen. Gerade in diesem Jahr steht Deutschland sprichwörtlich unter dem „Damoklesschwert“ der europäischen Schuldenkrise. Diese Schuldenkrise ohne persönlichen Schaden zu überstehen gilt für viele Bürger in der heutigen Zeit als Basis für alle Anlagen- und Vorsorgeentscheidungen.

Wie kommen die Staaten aus der Schuldenfalle

Zunächst kommt die Frage auf, ob unsere Währung noch lange überleben kann. Wie möchten die europäischen Regierungen von den Ländern, Irland, Italien, Griechenland und Spanien usw. wieder aus ihrer Schuldenfalle heraus kommen? Wenn es wirklich so weit kommt, dass die Währung zusammenbricht, sind sachliche Werte die einzige wertvolle Alternative.

Um die politischen und sozialen Turbulenzen vermeiden zu können, muss ein sonstiges Lösungsszenario der Schuldenfalle her, ohne die Währung zusammenbrechen zu lassen. Natürlich ist jedem bewusst, dass die Überschuldung aufgerollt werden muss. Es ist klar, dass beinahe 90 Prozent der Schulden auf die jährliche Wirtschaftsleistung des Staates zurückzuführen und für längere Zeit nicht zu tragen sind. Das ist der Wert, die die meisten europäischen Länder sowie die USA komplett überschritten haben oder kurz davor sind zu überschreiten.

„Goldenes Zeitalter“ der finanziellen Repression von 1945 bis 1955
Der Pfad ist beinahe derselbe wie nach dem zweiten Weltkrieg. Großbritanien und die USA hatten nach dem Ende des Krieges einen enorme Staatsverschuldung. Zur damaligen Zeit wollten die Staaten das Geld von der Bevölkerung nicht auf die freie Vorgehensweise einholen, d.h. durch genügend sparen bzw. der Erhöhung der Steuern. Der idealste Weg war die finanzielle Repression und erreichte dabei das langanhaltende Wirtschaftswachstum.

„Risikolose Anlage“ – Sicherheit kostet Geld!
Es wird deshalb entscheident sein, darauf zu achten, mit seinen Vermögensanlagen und seiner Altersvorsorge eine reale Rendite zu erzielen. Ein Tagesgeldkonto mit einem Zinsatz von ca. 2 Prozent wird bei einer Inflationsrate von 2 Prozent in 10 Jahren eine reale Rendite von ca. minus 0,5 Prozent erzielen, bei einer Inflationsrate von 4 Prozent sind es bereits ca. minus 17 Prozent.

Hier kann eine strategische Finanzplanung für den Verbraucher sinnvolle Informationen zur Verfügung stellen, um Fragen zu beantworten wie:

– Welche Kaufkraft in der Zukunft vorhanden sein wird?
– Welcher monatliche Betrag im Rentenalter zu Verfügung stehen wird?
– Welche Lücken in der Absicherung der Familie, Berufsunfähigkeit oder im Pflegefall entstehen?

Eine Finanzplanung kann die finanzielle Repression nicht verhindern, bietet jedoch die Möglichkeit, die Kontrolle über seine Finanzen zu behalten und aktiv nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

BVI bringt eine App für die Finanzplanung für junge Menschen

Ein BVI (bekannt unter den Namen: „Bundesverband Investment und Asset Management“) -Schulprojekt, namens „Hoch im Kurs“ hat vor kürzester Zeit eine gebührenfreie Smartphone-App der Öffentlichkeit vorgestellt. Die App ist bekannt unter den Namen „Geld-Check“.

Überblick von Einnahmen und Ausgaben
Die App bietet allen Nutzern die Möglichkeit an, eine tagesaktuelle Übersicht über all Ihrer Ausgaben und Einnahmen zu bekommen. Auf dem ersten Blick wird sichtbar, wohin Ihr Geld in den letzten Tagen oder Wochen geflossen ist. Ferner erfahren Sie als Nutzer sofort, wie weit Sie von ihrem persönlichen Sparziel außerdem noch entfernt sind. Wenn Sie einen Wunsch haben (jeder Mensch hat eigentlich einen Wunsch), für welchen Sie hin sparen möchten, haben Sie die ideale App dafür. Diese App verrät Ihnen, wie viel Sie im Monat beiseitelegen können, um für Ihren Wunsch hin zu sparen.

Die „Geld-Check“-App richtet sich in der Regel zunächst an junge Menschen: Junge Menschen sollten ihre Finanzen somit in Auge behalten können. Parallel können Sie von der App lernen, wie Sie mit Ihrem Geld umgehen sollten.

Nur nach wenigen Tagen schlängelte sich die App in der Kategorie Finanzen auf Platz 1, wie der BVI selbst preisgegeben hat. Die App steht für Apple-, als auch für das Android-Smartphones kostenfrei zur Verfügung.

Vorteile im Überblick:

– die App ist ideal für unterwegs

– erneute Ausgaben müssen Sie nur ein einziges Mal eingeben

– Sie als Nutzer geben einfach Ihr Sparziel einschließlich Wunschtermin ein und wissen daher, wie viel Sie monatlich zurücklegen müssen

– laut Statistik können Sie einen ausführlichen Überblick darüber bekommen, was Sie bis zum heutigen Tage ausgegeben haben und für welchen Zweck Sie Ihr Geld ausgegeben haben

– jeden Monat haben Sie eine komplette Übersicht über die höchsten Ausgaben

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.Hoch-im-kurs.de/app-geld-check.