Pflegevorsorge – Mit Zulage vom Staat

Private Zusatzversicherungen für den Pflegefall werden seit 2013 gefördert. Bei einem Mindesteigenbeitrag von 10 EUR im Monat und mind. 600 EUR mtl. Pflegegeld in Pflegestufe III, gewährt der Staat eine Zulage von 5 EUR. Ab sofort bieten die privaten Krankenversicherer eine preiswerte Basisabsicherung. Die Versicherungsunternehmen, welche diese privaten Pflege-Zusatzversicherungen anbieten, dürfen Antragsteller nicht aufgrund gesundheitlicher Risiken ablehnen und es dürfen keine Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge vereinbart werden.

War kann die Förderung nutzen
In Deutschland sind aktuell über 2 Millionen Menschen pflegebedürftig. Bis zum Jahr 2050 soll diese Zahl auf 5 Millionen steigen. Weiterhin sind 1,1 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Seit 01.01.2013 gibt es die staatlich geförderte Pflegeversicherung für die private Vorsorge. Mit dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) wurde der sogenannte „Pflege-Bahr“ ins Leben gerufen. Das bedeutet, dass der Staat private Pflegeversicherungen mit 5 EUR pro Monat (60 EUR im Jahr) bezuschusst. Förderberechtigt ist jeder gesetzlich- oder privat Pflegepflichtversicherte, der über 18 Jahre alt und bei Abschluss nicht pflegebedürftig ist.

Welche Leistung erhält man
Es wird in folgende Pflegestufen unterschieden:

  • Pflegestufe 0
  • Pflegestufe 1
  • Pflegestufe 2
  • Pflegestufe 3

Die Höhe der Leistungen in den einzelnen Pflegestufen unterscheiden sich bei den von den Krankenversichern angebotenen Tarifen.  Lediglich die Pflegestufe 3 ist bei allen Versicherern gleich, da die Höchstleistung durch das Förderungsgesetz fest gelegt ist. Es ist deshalb ratsam, mehrere Vorschläge einzuholen und vor Vertragsabschluss miteinander zu vergleichen.

Werden auch bereits bestehende Verträge gefördert
Bereits bestehende private Verträge sind von der Förderung weitgehend ausgenommen. Es sei denn, ein „Altvertrag“ entspricht den neuen Fördervoraussetzungen. In diesem Falle kann ein Anspruch auf Förderung geprüft werden. Im Gegensatz zur Riester-Rente gibt es keine steuerlichen Vorteile.

Mehr über das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz.

Mehr über die Pflegeversicherung in Deutschland.

Was ist SEPA – das wichtigste auf einen Blick

SEPA steht für „Single European Payments Area“ und meint zu deutsch den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehr. Damit sind seit 2008 grenzüberschreitende bargeldlose Zahlungen in Euro möglich, nationale Überweisungs- / Lastschriftverfahren werden abgeschaltet.
Mit der Einführung von SEPA kamen auch einige neue gemeinsame Zahlungsinstrumente dazu, so die neue Überweisungs- und Lastschriftform, mit denen man Transaktionen innerhalb eines Tages in das In- und Ausland bewältigen sowie Forderungen von ausländischen Konten einziehen kann.

Was ändert sich?
Zunächst wird es ab 01.02.2014 keine traditionelle Kontonummer und Bankleitzahl mehr geben. Diese Nummern werden ersetzt durch die einheitliche IBAN und BIC, beide sind ebenfalls Kontoidentifizierungsnummern. Bis 2016 wird dieser grenzüberschreitende bargeldlose Zahlungsverkehr ausgeweitet auf alle EU-Länder, auch auf diejenigen mit eigenen, nationalen Währungen.
Um die Sicherheit muss sich trotzdem kein EU-Bürger sorgen, denn mit der Vereinheitlichung der Zahlungsinstrumente wird ein sicherer und effizienter Zahlungsverkehrsraum geschaffen.

Das SEPA-Mandat
Das ebenfalls neue Lastschrift-Mandat von SEPA wird die traditionelle Einzugsermächtigung ersetzen.
Während bei der Einzugsermächtigung nur der Zahlungsempfänger berechtigt war, wird nun dem zuständigen Kreditinstitut vorab eine Genehmigung erteilt. Sicherheit bietet dann die neue Gläubiger-Identifikationsnummer, mit der die Berechtigung des Zahlungsempfangs sichergestellt wird.
Zu beachten ist allerdings, dass Rückbuchungen nur innerhalb von acht Wochen nach der Abbuchung getätigt werden können.

Bei bereits bestehenden Einzugsermächtigungen wird der bisherige Abbucher das Verfahren umstellen und spätestens zum 01.02.2014 den Verbraucher mindestens 5 Tage vor Abbuchung des Beitrags über die zu erwartende Kontobelastung schriftlich informieren.

Die Deutsche Bundesbank informiert unter sepadeutschland.de umfassend über das Thema.

Mit dem IBAN-Rechner können Sie Ihre IBAN berechnen.

So können Sie bei Versicherungsprämien richtig sparen

Übernehmen Sie bei Versicherungen einen kleinen Selbstbehalt im Schadenfall, können Sie die Prämien enorm senken und sich viel günstiger versichern. Je nach Höhe der Eigenleistung und Versicherungssparte sind Beitragsentlastungen bis zu 50 Prozent möglich. Doch Versicherungsvermittler bieten diese Tarife in der Regel von sich aus selten an, so dass Sie sich bei Interesse selbst auf die Suche begeben, oder aber den gezielten Wunsch über einen Selbstbehalt äußern müssen.

Selbstbehalt ist bei vielen Versicherungen möglich
Bekannt ist die Selbstbeteiligung vor allem im Bereich KFZ Versicherung. Aber auch bei anderen Policen ist die Möglichkeit erbrachter Eigenleistung im Versicherungsfall gegeben und sorgt dafür, dass Sie sich sehr günstig absichern können. Möglich ist dies bei Haftpflicht- , Kranken-, Hausrat-, Wohngebäude- und Rechtsschutzversicherungen. Natürlich lohnt es nur, wenn Sie den Selbstbehalt in einer von Ihnen bei Notwendigkeit finanzierbaren Höhe wählen und ihn nicht nur nutzen, um günstige Prämien zu bevorzugen. Laut Informationen von Versicherungen lohnt es, vor allem bei Kombi-Versicherungen auf einen Selbstbehalt zu bauen und so die Beiträge ansprechend zu senken. Auch Versicherer selbst sind von diesem Modell überzeugt und finden, dass sich so in der Bearbeitung kostenintensive Kleinschäden und auch der Versicherungsbetrug reduzieren lässt. Doch oftmals erhält der potenzielle Versicherungsnehmer diese Angebote gar nicht, da Versicherungsvermittler Angebote mit Selbstbeteiligung nicht aufzeigen und somit die Entscheidung zur Ersparnis nicht dem Kunden überlassen.

Vermittler senken durch Selbstbeteiligung ihre Provision
Da der Vermittler von Versicherungen auf Provisionsbasis arbeitet, ergibt sich für ihn selbst bei einem Tarif mit Selbstbeteiligung kein wirtschaftlicher Nutzen. Mit dem günstigeren Beitrag für den Versicherungsnehmer, sinkt nämlich auch der Gewinn der Vermittler. Eine Lösung wäre, dem Versicherungsvermittler für Tarife mit Selbstbehalt die gleiche Vergütung zu zahlen wie für Tarife ohne Eigenbeteiligung. Hier ist auch die Versicherungsbranche aufgefordert zu handeln. Auch der Bund der Versicherten hält Selbstbehalte auch für sinnvoll, wenn die Prämienersparnis hoch genug ist. Für Singles oder Personen, die auch in der Vergangenheit wenig Schäden verursacht haben oder selten krank wurden, kann ein Selbstbehalt deshalb durchaus sinnvoll sein und hohe Kosten vermeiden. Bei Familien hingegen sollte lieber der volle Beitrag gezahlt werden, da hier mehr Personen Schäden verursachen und die versicherte Kostenübernahme beanspruchen.

Um solche einfachen und kleinen Einsparungsmöglichkeiten aufgedeckten ist eine kompletter Finanzcheck in Form einer strategischen Finanzanalyse sinnvoll. Sie erhalten so Ihren notwendigen Versicherungsschutz und können den freigesetzten Geldbetrag für sinnvollere Investitionen einsetzen.

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Warum und wofür sparen die Deutschen

Nach der aktuellsten Umfrage des TNS Infratest Marktforschungsinstituts im Auftrag des privaten Bausparkassenverbandes gab und gibt es bei den Sparmotiven der Deutschen einige Bewegung.
Gerade aktuelle Ereignisse rund um die Euro-Krise und der negativen Trends in Bezug auf Staatsschuldenquoten und Haushaltsdefizite schüren neue Ängste vor inflatorischen Entwicklungen, wodurch die eigene Sicherheit der Einlagen und Investments hinterfragt und überprüft wird.
Generell lässt sich feststellen, dass – im Vergleich zum Vorjahr – mehr Rücklagen pro Haushalt gebildet wurden und dass die Zahl der Sparer gegenüber der der Nichtsparer überwiegt.
Bitte beachten Sie, dass die Summe der Prozentanteile mehr als einhundert Prozent aufgrund von Mehrfachnennungen ergibt.

Konsum
Angesichts der aktuellen Entwicklungen teils überraschend zieht das Motiv Konsum beziehungsweise das Sparen für spätere Anschaffungen vorne weg mit einem Zuwachs von mehr als 6 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr auf 62%. Eine wichtige Rolle spielt hier aber auch die Kreditvermeidung. Denn jene wurden in der Vergangenheit oftmals zu leichtsinnig in Kauf genommen, um größere Anschaffungen zu finanzieren.

Altersvorsorge
Die Altersvorsorge hingegen verliert genau 6 Prozentpunkte (Vorjahr: 65%). Demnach gaben nur noch 59% der Befragten an, die Altersvorsorge spiele in ihren Sparüberlegungen eine relevante Rolle.
Trotzdem bleibt die Thematik der Rücklagenbildung für das Alter hochaktuell, denn beinahe monatlich fluten neue Riester- oder Rürup-Sparpläne für die private Altersvorsorge den Markt.
Doch nicht nur die Angst vor der niedrigen und möglicherweise nicht ausreichenden gesetzlichen Mindestrente, auch die zu erwartenden steigenden Lebenshaltungskosten (Lebensmittel, Strom, Gas, Öl, etc.) treibt das Geld der Deutschen in die Altersvorsorge.

Wohneigentum
Nur noch 46% der Befragten (minus fünf Prozentpunkte) gaben an, für den Erwerb oder die Renovierung/Sanierung der eigenen Wohnung zu sparen, obwohl Experten des Bundesverbandes deutscher Banken immer wieder zum Immobilienerwerb, beziehungsweise generell zum Investment in Sachwerte raten, da diese vor Inflation schützen und eine Investition in die Zukunft und möglicherweise auch für künftige Generationen, z.B. Nachkommen, darstellen.

An vierter Stelle und nahezu unverändert rangieren die Kapitalanlagen respektive der Investments an den Kapitalmärkten. Durch diverse aktuelle Krisenszenerien, deren Schauplätze Europa, USA und die ganze Welt sind, stellen Edelmetalle und Rohstoffe eine attraktive Investition dar. Trotzdem werden auch zum Teil risikoreichere Anlageprodukte und Anleihen gekauft.

Lediglich fünf Prozent der Deutschen bilden Rücklagen für Notfälle, den sogenannten Notgroschen.
Nicht viel weniger abgeschlagen auf dem letzten Platz befindet sich die Vorsorge für die Ausbildung der eigenen Kinder, obwohl von unternehmerischer Seite immer mehr akademische Bildungsabschlüsse gefordert werden und die Preise für Großstadt-Mieten exorbitant steigen.

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Können Wertpapiere und Spareinlagen verfallen

Die Zeit kennt keine Grenzen bei Wertpapieren und Spareinlagen. Vor allem wenn nach einem Währungswechsel noch nach Jahren alte Sparbücher oder Bargeld plötzlich in Kartons wieder auftauchen. Zwar weigern sich viele Banken das Guthaben noch auszuzahlen, dennoch können sich die Kunden dagegen wehren.

Die Regeln
Guthaben die der Anleger bei einer Bank hat, verfallen nicht. Auch wenn es sich um vergessene Sparbücher, Tagesgeldkonten oder um ein Depot handelt, die eventuell noch in D-Mark aufgelistet sind. Natürlich versuchen manche Banken sich vor der Auszahlung des Guthabens zu drücken. Doch kennt der Anleger die Regeln kann er dagegen Einspruch erheben. Die Bank kann die Verweigerung der Auszahlung nicht damit begründen, dass sich der Anleger schon lange nicht mehr über seinen Kontostand oder die Anlagen der Wertpapiere gekümmert hat. In der Fachsprache der Banken heißt es demnach, „die Sparkonten sind bewegungslos“. Was für den Laien bedeutet, sein Guthaben verfällt nicht, da keine Fristen für Sparkonten eingehalten werden müssen.

Wann behält die Bank recht um die Auszahlung zu verweigern?
Wie bei allen Verträgen braucht es einen Nachweis das Recht zu haben an das Guthaben der Wertpapiere  oder der Sparbücher zu kommen. Die Sparbücher dürfen nicht entwertet sein. Die Bank muss demnach prüfen ob nicht schon vorher das gesamte Guthaben ausbezahlt wurde. Ist dies nicht der Fall, behält der Kunde recht. Besitzt die Bank den Nachweis das Sparbuch aufgelöst zu haben, hat der Kunde einen Nachteil daraus. Auch wenn die Papiere der Bank über das Sparbuch nicht auffindbar sind, ist dies kein Grund dem Kunden die Auszahlung zu verweigern. Dies wurde vom Oberlandesgericht Frankfurt unter dem Aktenzeichen: 19 U 180/10 entschieden.

Wie sieht es aus bei Sparkonten
Auch bei Sparkonten ist ein Nachweis erforderlich. Kontoauszüge und ein Ausweis vom Anleger reichen hier aus um die Existenz des Sparkontos zu beweisen. Hier bleibt jedoch wichtig, dass neue Anschriften der Bank mitgeteilt werden, da die Zustellung der Kontoauszüge per Post erfolgt. Da die Banken verpflichtet sind seine Kunden über Veränderungen zu unterrichten, ist es sehr wichtig postalisch erreichbar zu sein.

Bei Guthaben in Reichsmark oder DDR-Mark besteht kein Anspruch mehr
Da dies schon zu weit zurück liegt und die Umstellungsfrist von Reichsmark oder DDR-Mark in D-Mark nicht mehr besteht, sind diese Guthaben leider wirklich wertlos. Falls der Anleger dies dennoch versuchen möchte, kann er sich an die Bundesbank wenden. Etwas ganz anderes ist es bei einem Guthaben in D-Mark. Hier wird der Betrag umgerechnet, bei 1 Euro beträgt der Wert 1,95583 DM.

Die Bank ist pleite-was nun?
Auch hier gibt es Chancen an das Guthaben heran zu kommen. Wertpapiere  können zu einer neuen Bank übertragen werden. Sparkonten oder Sparbücher sind im Einlagensicherungssystem aufgelistet und können gefunden werden. Genauso ist auch bei einer Fusion (Übernahme), wenn eine andere Bank eine andere übernimmt. Hier hat der Anleger ein Recht auf sein Guthaben. Es werden alle Kunden in der Regel über die Übernahme aufgeklärt.

Der neue Rentenbestandsbericht lässt noch hoffen

Wenn es nach Finanzdienstleistern geht sind Rentner die reichste Rentengeneration überhaupt und hätten noch allerlei Kapazitäten für Finanzprodukte übrig. Doch laut Rentenbestandsbericht sieht die Realität anders aus. Viele Rentner die ihr Leben lang gearbeitet haben leben heute auf Hartz 4 Niveau und somit am Limit zur Armut. Während Männer in Westdeutschland derzeit 1.236 Euro, in Ostdeutschland 1.097 Euro Rente erhalten sollen, ist dieses Rentenniveau in der Wirklichkeit kaum zu halten. Um diesen Beitrag zu erhalten, muss der heutige Rentner 45 Jahre gearbeitet und gut verdient haben. Bei diesen Wertangaben handelt es sich um die statistisch ermittelte Eckrente laut Rentenbestandsbericht. Vor allem im Osten Deutschlands erreichen die wenigsten Rentner die Eckrente und liegen mit ihrer tatsächlich erhaltenen Rente weit unter den angegebenen Beträgen.

Durchschnittlicher Rentenzahlbetrag zum 01.07.2012 in der gesetzlichen Rentenversicherung
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Frauen erhalten weniger Rente
Da Frauen im Beruf weniger verdienen, fällt natürlich auch die Rente schmaler aus als bei der männlichen Bevölkerung. Das Bild zur Altersrente wird durch unterschiedliche Faktoren verzerrt. Ebenfalls zur Rente hinzu gerechnet werden Renten wegen Erwerbsunfähigkeit und Renten die im Vorruhestand bezogen werden. Diese liegen weit unter der eigentlichen Altersrente und nehmen einen Großteil der Bezüge von Renten in Anspruch. Laut neuestem Rentenbestandsbericht reichen Erwerbsminderungsrenten in keinem Fall aus und befinden sich real sehr nah am Hartz 4 Niveau. Nur Rentner die vorsorgen und sich privat für ihr Rentenalter und eine Berufsunfähigkeit absichern, können im hohen Alter eine adäquate Rente erhalten und werden nicht von der Altersarmut betroffen sein.

Ohne private Vorsorge geht es nicht
Die demographische Entwicklung trägt ebenfalls zur Minderung der Renten bei. Ob zukünftige Rentner wieder mehr erhalten, hängt unter anderem von der privaten Vorsorge ab. Da immer weniger Kinder geboren, Menschen aber immer älter werden, schmälern sich die Renten automatisch und werden von der reinweg erarbeiteten Rente nicht zum Leben und für einen ansprechenden Lebensstandard ohne befürchtete Altersarmut ausreichen.

Hier können Sie den aktuellen Rentenbestandsbericht einsehen.

Die selbstgenutzte Immobilie als beliebte Altersvorsorge

Die private Altersvorsorge zur Absicherung des Lebensstandards spielt in der heutigen Zeit eine immer tragendere Rolle und ist zudem für Alle zu einem wichtigen Faktor geworden. Die gesetzlichen Renten reichen bei weiten für viele Menschen nicht mehr aus, um im Alter wirklich gut abgesichert zu sein und in Ruhe den wohlverdienten Ruhestand zu genießen.

Eingleisige Kapitalanlagen bürgen Gefahren
Daher ist die Anlage des Eigenkapitals in eine Immobilie eine gute und vor allem sehr beliebte Altersvorsorge. Allerdings sollten hier ein paar grundsätzliche Regeln befolgt werden, um auch wirklich nachher von dieser Anlageform profitieren zu können. Dies kann in Form der Selbstnutzung oder aber auch der Vermietung möglich sein. Parallel zu der Immobilie sollte allerdings als erstes beachtet werden, dass dies nicht als einziges Standbein fungiert, um die Altersvorsorge zu sichern. Was nutzt die eigene und abbezahlte Immobilie in Form einer Wohnung oder Hauses, wenn kein Geld zum Leben oder gar für notwendige Renovierungen und Erneuerungen in der Immobilie verfügbar ist, weil die Rente nicht ausreicht. Insofern sollte man stets darauf achten, dass eine gut abgestimmte Kombination in der Anlageform für die Altersvorsorge gewählt wird.

Der richtige Mix der Kapitalanlage bringt Sicherheit
Im Bereich der Altersvorsorge ist deshalb zu empfehlen, einen Mix aus verschiedenen Modellen zu wählen. Hier bietet sich ein Modell an, welches zugleich Sicherheit, Rentabilität sowie Liquidität bietet. Somit haben Sie auch im Alter einen gewissen finanziellen Spielraum sowie eine sichere Form der Altersvorsorge als Fundament geschaffen. Neben einer relativ überschaubaren Zeit für die Tilgung der Immobilie ist es sinnvoll, dass bei Eintritt des Rentenanspruchs eine Restschuld von nur noch ca. 10 % zu Buche schlägt. Bei dem derzeitigen Zinsgefüge werden hier sicherlich gute Angebote für eine vernünftig kalkulierte Refinanzierung für Ihre Immobilie durch die Banken als Baugeld angeboten, um die Zinsen nicht ins Unerschwingliche zu treiben. Somit können Sie bei der gewählten Laufzeit mit vernünftigem kaufmännischem Denken der Baufinanzierung auch noch regelmäßig eine Rücklage für die Instandhaltungskosten bilden, welches dann auch vielleicht in Form eines Tagesgeldkontos angelegt wird und somit stets verfügbar ist.

Clever und durchdacht geplant
Die Planung bei einem Neubau oder der Auswahl der Immobilie bildet auch einen wichtigen Faktor. So denken Sie auch auf jeden Fall daran, dass ggf. auch körperliche Einschränkungen bei Ihnen selbst eintreten können und somit bedacht und weitsichtig das Objekt ausgewählt werden sollte. Sie wollen ja schließlich Ihr Eigentum voll und mit voller Freude im Alter nutzen und sich wohl fühlen. Deshalb sind die Barrierefreiheit, die Größe des Eigenheims sowie auch im Speziellen die Lage ebenso wichtige Bestandteile, wenn Sie sich für eine Immobilie für die Altersvorsorge entscheiden. Somit haben Sie immer noch die Sicherheit, im Fall der Fälle die Immobilie für einen guten Preis verkaufen zu können und keinen Verlust erleiden. Ein zufriedenes Leben im Alter hat sich jeder verdient; deshalb ist es auch so wichtig die richtige Form für eine private Altersvorsorge zu wählen.

Vermögensaufbau will richtig geplant sein

In Deutschland wird auch weiterhin fleißig gespart. Statistiken belegen, dass im ersten Quartal des Jahres 2012 rund 14,4 Prozent des Einkommens gespart wurde. Jedoch kann auch festgestellt werden, dass viele Sparer dabei auf althergebrachte Methoden wie das Sparbuch vertrauen, die bei der derzeitigen Niedrigzinspolitik einfach zu wenig Rendite erbringen und kaum die Inflation auffangen. Bei kurzfristigen Anlagen kann man da mit einem verzinsbaren Tagesgeldkonto wesentlich besseren Profit machen und bei mittel- bis langfristigen Anlagen sollte man auf Strategien vertrauen, die zwar ein höheres Risiko bergen, aber dafür eine bessere Rendite für den Vermögensaufbau erzielen.

Das richtige Sparverhalten zählt
Um den Vermögensaufbau gezielt voran zu treiben, ist es wichtig, schon so früh wie möglich ein regelmäßiges Sparverhalten zu entwickeln. Wer beim Vermögensaufbau daran denkt, später einmal mit dem angesparten Kapital die Rente aufzubessern, sollte so früh wie möglich mit einer monatlichen Rücklage beginnen. Wer schon dreißig Jahre vor dem Rentenalter mit dem Vermögensaufbau beginnt, kann schon mit einer monatlichen Summe von rund 150 Euro bis zum Rentenalter ein Kapital vom 100,000.00 Euro aufbauen, wenn man den Zinseffekt richtig nutzt. Wer dagegen kurz vor dem Rentenalter mit dem Sparen beginnt, muss monatlich eine wesentlich größere Summe aufbringen. So ist es ratsam, schon in jungem Alter jeden Monat eine bestimmte Summe zu sparen, die man am besten gleich per Dauerauftrag auf ein Tagesgeldkonto oder Geldmarktfonds überweisen lässt.

Optimale Verzinsung ist wichtig
Gleichzeitig ist es natürlich wichtig, für diese Sparanlage eine optimale Verzinsung zu gewähren. Dabei gilt es, auf mehrere Details zu achten. Zunächst einmal sollte man die Angebote für Tagesgeldkonten bei mehreren Banken vergleichen. Schon ein geringer Unterschied beim jährlichen Zinssatz kann langfristig einen großen Unterschied bedeuten. Zudem sollte man auch in Erfahrung bringen, wann die Zinsen gutgeschrieben werden. Manche Banken schreiben die Zinsen jeden Monat gut. Da ist der Zinseffekt stärker als bei solchen Banken, die Zinsen nur jährlich gutschreiben.

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Fondssparen bei langfristigem Vermögensaufbau
Wer den Vermögensaufbau auf lange Sicht plant, ist mit Fondssparen immer wieder gut beraten. Hier ist es möglich, langfristig gute Erträge zu erzielen, die sich um 5,9 Prozent bewegen können. Somit hat man die Möglichkeit, die Inflation aufzufangen und die Kaufkraft des gesparten Geldes zu erhalten. Bei einigen Direktbanken, die man im Internet findet, kann man sogar ein kostenloses Depot anlegen. Wer sich für die attraktive ETF Sparpläne interessiert, kann diese bei Direktbanken wesentlich leichter finden, als bei Filialbanken.

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Eine professionelle und persönliche Begleitung und viele Insidertipps beim Vermögensaufbau finden Sie hier:

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Verjährung des Schadensfreiheitsrabattes

Schadenfreiheitsrabatt

Sie sorgen sich das Ihr Schadensfreiheitsrabatt verjähren könnte? Ihre Sorge ist unbegründet. Alles was Sie beachten sollten ist, sich rechtzeitig Nachweise vom Versicherungsunternehmen ausstellen zu lassen. Dann kann der Schadenfreiheitsrabatt (SFR) auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder genutzt werden.

Bescheinigung ausstellen lassen
So ist die Versicherung als solche nur innerhalb von sieben Jahren verpflichtet Daten zu speichern. Daher ist man gut beraten sich bei Ende jeder Versicherungszeit sofort eine Bescheinigung über schadenfreie Jahre ausstellen zu lassen. Mit dieser Bescheinigung können Sie dann theoretisch auch in 20 Jahren noch nachweisen das Ihnen ein bestimmter Schadensfreiheitsrabatt zusteht.

Was erwarten Autofahrer bei der Scahdenregulierung

Ruhende Verträge überprüfen
Sie haben derzeit keine Versicherung, hatten aber eine gewisse Schadenfreiheitsklasse? Zögern Sie nicht, sich von Ihrem alten Versicherer eine entsprechende Bescheinigung ausstellen zu lassen. Sicher ist sicher. Irgendwann könnte sich dies für Sie auszahlen. Diese Bescheinigung können Sie jederzeit nutzen wenn Sie ein neues Versicherungsverhältnis eingehen. Und sei es erst in einigen Jahren.
Auch wenn Ihre letzte Versicherung länger her ist als sieben Jahre lohnt es auf alle Fälle beim alten Versicherer nach zu fragen. Denn das er die Daten mittlerweile löschen darf, muss nicht heißen, dass er es auch getan hat.

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Die Altersvorsorge wird von Selbstständigen vernachlässigt

Deutschland ist ein Land mit vielen Möglichkeiten. Das haben bereits viele Bürger erkannt und sind ihr eigener Chef. Es ist einfach was schönes, wenn man nicht fremd bestimmt wird, sondern selbst entscheiden kann. Aber natürlich ist auch die höhere Verdienstchance ein großer Antrieb.

Das schwankende Einkommen bringt die Altersvorsorge ins schwanken
Nur zu oft kommt mit der Selbstbestimmung aber auch ein sehr großer Druck. Denn viele Selbständige haben kein festes Einkommen, sondern verdienen je nach Auftragslage. Auch deshalb wollen sie sich nicht mit zu vielen monatlich wiederkehrenden Ausgaben belasten. Zwar wird bei der Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung nicht gespart, aber was die Altersvorsorge angeht, sind die Selbständigen heute leider nicht mehr so investitionsbewusst. Anstatt das Geld in die Altersvorsorge zu stecken, lassen viele beispielsweise ihr Vermögen lieber im Unternehmen, falls hohe Investitionen nötig werden. Der deutsche Staat versucht derzeit wegn der drohenden Altersarmut bei den Selbständigen entgegen zu wirken, indem er sie zur Altersvorsorge verpflichten will.

Die Altersvorsorge als erhebliches Problem für Selbständige
Obwohl die Selbständigen im Normalfall ein bis zu 10 mal so hohes Nettovermögen haben wie leitende Angestellte, verrechnen sich die meisten. Denn wer heute spart, der sollte auch die Inflation oder andere Umstände mit in seine Berechnungen einberechnen. Momentan investieren die Selbständigen nur rund 5 Prozent ihres Einkommens in die Altersvorsorge. Daraus ergibt sich aber eine viel zu niedrige Rente für das Alter, wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in Deutschland rapide ansteigt. Natürlich kann der Selbständige heute auch länger arbeiten und nicht schon mit 65 das arbeiten aufhören, jedoch wollen die meisten Selbständigen eher früher in den Ruhestand gehen, als das vom Gesetz vorgeschrieben ist. Auch deshalb verrechnen sich viele Selbständige bei ihrer Rentenkalkulation. Die Altersvorsorge ist also mittlerweile ein erhebliches Problem, das früher oder später in den meisten Fällen zum finanziellen Engpass führen wird. Entweder muss der Staat rigoros durchgreifen und den Selbständigen unter die Arme greifen, oder es muss eine bessere Information hinsichtlich der Altersvorsorge von Selbständigen statt finden.

Durch eine strategische Finanzplanung können solche Risiken frühzeitig erkannt werden und es kann im Rahmen der finanzillen Möglichkeiten gegengesteuert werden. Durch den alle 2-3 Jahre nachfolgenden Abgleich der bisherigen Daten mit den aktuellen Werten, wird für die Aktualität der persönlichen Finanzplanung gesorgt. Hier finden Sie weitere Infomationen.