Wann geht die Rechnung mit einer privaten Rentenversicherung auf

Eine private Rentenversicherung ist eine besondere Variante der Lebensversicherung. Eine private Rentenversicherung wird nicht zur finanziellen Absicherung eines frühen Ablebens abgeschlossen, sondern zur finanziellen Absicherung im Alter. Als Versicherungsnehmer zahlen Sie monatlich den in dem Vertrag festgelegten Betrag bis zum Erreichen des gesetzlichen Rentenalters in Ihren Rentenversicherungsvertrag ein und erhalten von Ihrer Versicherung zum Ablaufstichtag die Versicherungssumme als einmalige Zahlung oder als monatliche Rente ausgezahlt.

Die Vorteile einer privaten Rentenversicherung
Der Vorzug einer privaten Rentenversicherung besteht darin, dass Ihnen die Versicherungsgesellschaft zumindest einen Teilbetrag als Einmalzahlung oder als monatliche Rentenzahlung garantiert. Als Rentner können Sie von niedrigen Steuersätzen profitieren. Wenn Sie sich als Versicherungsnehmer Ihre Rentenversicherung nach Vollendung des 65. Lebensjahres auszahlen lassen, müssen Sie nur 18 Prozent Ihrer Privatrente versteuern.

Ein Anbietervergleich der Rentenversicherer lohnt sich
Auch bei der privaten Rentenversicherung gilt: Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Wenn Sie sich für übereilt für einen Anbieter entscheiden, dann besteht das Risiko, dass Sie nach Ablauf nur eine mittelmäßige Rendite erhalten. Verbraucherschützer warnen davor, dass Personen, die kein außergewöhnlich hohes Lebensalter erreichen, meist Verluste erzielen. Die private Rentenversicherungen kann ein sinnvolles Instrument sein, um die entstehenden Lücken durch die gesetzliche Rentenversicherung aufzubessern.


Es ist jedoch nicht jeder Anbieter empfehlenswert. Die ausgeschütteten Renten oder Einmalauszahlungen bei gleicher Beitragsleistung variieren teilweise um mehr als 50 Prozent. Daher sollten sich Interessenten eingehend über das Thema informieren und prüfen, welcher Versicherer mit dem Altersvorsorgeprojekt betraut wird. Wenn Sie die angebotenen Tarife vor Abschluss Ihrer Rentenversicherung neutral vergleichen, werden Sie einen geeigneten Tarif finden, um sich Ihren Lebensabend solide finanzieren zu können.

Die Lebensversicherung – Was leistet der Liebling der Deutschen noch

Während der Klassiker unter den Vorsorgeversicherungen jahrzehntelang gefragt war, ist der Glanz der klassischen Lebensversicherung verblasst. Sie gilt zwar immer noch als sichere Anlageform, kann aber mit ihren niedrigen Zinsen nicht wirklich als kapitalbildende Altersvorsorge bezeichnet werden. Mit derzeit 1,75 Prozent Garantiezins, weitere Senkungen nicht ausgeschlossen, ist die Rendite für eine Kapitalbildung zu gering. Es kommt zwar noch die nicht garantierte Verzinsung dazu, jedoch erreichen manche Versicherer grade noch den Garantiezins.

Kombination aus 2 Verträgen
In der kapitalbildenden Lebensversicherung sind zwei Produkte zusammengefasst. Zum einen wäre da der Risikoschutz für Angehörige zu nennen, zum anderen wäre der eigentliche Sparplan der bei Erleben des Versicherungsnehmers an diesen ausbezahlt wird. Um seine Angehörigen im Todesfall abzusichern, könnten Versicherungsnehmer günstiger eine Risikolebensversicherung abschließen. Wer wirklich für den Lebensabend sparen und vorsorgen möchte, ist mit einem anderen Produkt besser beraten. Verträge die nach dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden, sind im Ertragsanteil am Ende der Laufzeit steuerpflichtig. Bedenkt man die niedrige Verzinsung und sieht die Steuerpflicht auf den Zugewinn, zeigt sich die Rendite als ganz klares Nullgeschäft.


Vorzeitige Kündigung oft teuer
Wer seine kapitalbildende Lebensversicherung vor Laufzeitende kündigen möchte, kann in der Regel mit einem Verlust rechnen. Die Gebühren für Abschluss und zur Verwaltung des Vertrages sind relativ hoch. Dies liegt daran, dass die Verträge meist für eine sehr lange Laufzeit abgeschlossen werden und diese Kosten werden mittlerweile auf die ersten 5 Jahre verteilt. Deshalb zahlt der Sparer die ersten Jahre ausschließlich für die laufenden Gebühren und Verwaltungskosten, sodass ein Rückkauf nicht zu einer Zahlung der bisher aufgewandten Beträge, sondern zu einem Nullsummenspiel oder Verlustgeschäft wird. Eine richtige Umstellung und danach Beitragsfreistellung des Vertrages ist sinnvoller. Da die kapitalbildende Lebensversicherung weder ausreichend Kapital bildet, noch flexibel in der Handhabung ist, sollte der Verbraucher gezielt überlegen und seinen Fokus auf andere Produkte zur privaten Altersvorsorge lenken.

Trennung von Absicherung und Sparen
Es ist nicht empfehlenswert eine Kombination aus Risikovorsorge und langjährigem Sparvertrag zu betreiben. Um für das Alter vorzusorgen, gibt deutlich bessere, flexiblere und lukrativere Möglichkeiten. Weiterhin bringt eine Trennung Absicherung und Sparen den Vorteil, dass es eine Kostentransparenz gibt. Mann weiß, was der Risikoschutz kostet und wie viel Geld in den Sparvertrag fließen. Die Kosten für den Todesfallschutz innerhalb einer Lebensversicherung sind am Ende des Vertrages genauso weg, wie bei einer reinen Risikolebensversicherung. Auch bleibt man flexibler für Marktveränderungen. Eine reine Risikoabsicherung kann jederzeit ohne Guthabenverluste beendet werden. Ist dies mit einem Sparvorgang verbunden, führt dies immer zu Verlusten beim Sparguthaben. Wem die Sicherheit des Garantiezinses wichtig ist, findet mit einer Risikolebensversicherung und einer privaten Rentenversicherung eine bessere Lösung.

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Persönliche Strategien zur Altersvorsorge definieren

Altersvorsorge ist ein Thema, das die meisten Menschen heute schon in jungen Jahren beschäftigt. Es ist wichtig, die Strategie zur Kapitalbildung für das Alter den jeweiligen Lebensbedingungen und den eigenen Zielen anzupassen. Für einen Berufsanfänger gelten dabei in der Regel ganz andere Prioritäten, als für einen Arbeitnehmer, der bereits kurz vor dem Rentenalter steht. Zusätzlich kommt es darauf an, ob man sich eine sichere Anlage wünscht, auch wenn diese eine kleinere Rendite abwirft, oder generell ein risikofreudiger Anleger ist. Deshalb ist die Planung der richtigen Altersvorsorge eine Frage, die von Fall zu Fall erörtert werden muss.

Altersvorsorge ist eine individuelle Angelegenheit
Im Laufe Ihres Arbeitslebens werden Sie die Strategie der Planung Ihrer Altersvorsorge wahrscheinlich etliche Male ändern müssen, um sie Ihren Lebensumständen anzupassen. In jungen Jahren gelten Ihre Prioritäten der Gründung eine Hausstandes und auch der finanziellen Absicherung der jungen Familie. In dieser Zeit ist oft einfach kein finanzieller Spielraum vorhanden, um an Altersabsicherung zu denken. Natürlich gibt es auch im weiteren Verlauf des Lebens oft Situationen, in denen das Einkommen kaum zur Deckung der laufenden Unkosten reicht. Auch dies mag kein idealer Zeitpunkt sein, um die Verhältnisse noch weiterhin durch regelmäßige Einzahlungen in eine Altersvorsorge zu erschweren.

Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen
Ihre erste Priorität sollte stets Ihrer aktuellen Finanzsituation gelten. Besonders, wenn Sie Kreditkartenschulden, Hypothekenkredite oder ähnliche Verbindlichkeiten zu zahlen haben, sollten diese zunächst abgetragen werden. Wenn Sie Ihre Finanzen in diesem Sinne in Ordnung gebracht haben, ist es an der Zeit, über eine geeignete Altersversorgung nachzudenken. Hier empfiehlt es sich, nach einer Anlage zu suchen, die eine möglichst hohe Rendite gewährt und es Ihnen erlaubt, Ihr Vorsorgeziel zu erreichen. Natürlich sollte trotzdem eine Anlagesicherheit gewährleistet sein. Weiterhin ist es empfehlenswert, nicht jeden übrigen Pfennig in die Altersvorsorge zu investieren. Immer wieder können sich Krisensituationen präsentieren, in denen man auf einen Notgroschen zurückgreifen muss. Deshalb ist es Weise, eine gewisse Summe in einer kurzfristigen Anlage bereit zu halten.

Checkliste für die Vorsorgestrategie

Vermögensbildung

Wenn Sie sich ernsthaft mit der Altersvorsorge beschäftigen, was zu empfehlen ist, kommen Sie dabei nicht um einen für Sie individuell zugeschnittenen Fahrplan herum. Vielleicht ist es auch sogar wichtig, die eigenen Entscheidungen im Laufe der Zeit zu revidieren, denn auch persönliche Rahmenbedingungen können sich im Laufe der Jahre verändern.

Persönliche Checkliste für das eigene Sparmodell
Mit sieben Schritten kommen Sie erfolgreich ans Ziel. Im Vorfeld sollten Sie Ihr Ziel genau definieren. Es ist wichtig abzuklären, was Ihnen bei Ihrem Vermögensaufbau wichtig ist. Ein weiterer Punkt sollte sein, den persönlichen Liquiditätsbedarf zu bestimmen. Hierbei wird abgeklärt, wie viel Geld Ihnen in den nächsten Jahren zur Verfügung stehen muss. Auch der Anlagehorizont sollte abgesteckt werden. Ist Vermögen vorhanden sollten Sie sich genauestens darüber Gedanken machen, welchen Anteil Sie längerfristig anlegen können. Auf diese Weise können Sie sich perfekt für das Alter absichern.

Die Bereitschaft zum Vermögensaufbau
Bevor Sie sich für eine bestimmte Anlageform entscheiden sollten Sie sich über ihre Risikobereitschaft im Klaren werden. Wichtig ist zu überlegen, wie viel Verlust Sie verkraften können, ohne dass sich ihre momentane finanzielle Situation zum negativen wendet. Wichtige Punkte sind hierbei ebenfalls die Beachtung der Vermögensstruktur, das Optimieren der Steuern und wie und wo Sie Ihr Geld anlegen.

1. Schritt: Ziel definieren
2. Schritt: Liquiditätsbedarf berechnen
3. Schritt: Anlagehorizont wählen
4. Schritt: Risikobereitschaft einschätzen
5. Schritt: Vermögenstruktur beachten
6. Schritt: Steuern optimieren
7. Schritt: Anlageprodukt auswählen

Bei der Aufnahme einer strategischen Finanzanalyse werden die sieben Punkte eingehend berücksichtigt und Sie erhalten einen persönlichen Fahrplan für die Umsetzung. Erst jetzt wählt man den entsprechenden Produktanbieter aus.

Profitieren Sie von meinem Insiderwissen und erstellen Sie Ihren persönlichen Fahrplan. Ein guter Plan ist die Grundlage des Erfolges. Fordern Sie unter info@finanzen-top.de mehr Informationen an. Es wird sich für Sie lohnen!

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Mit staatlichen Zuschüssen das Sparen erleichtern

Es klingt verlockend. Wer vorsorgt und eine staatliche Förderung kassiert, dabei noch Steuern spart und attraktiv für den Lebensabend vorsorgt, kann die Altersarmut umgehen. Mit solchen Slogans werben Anbieter für einen Riestervertrag und treffen den gewillten Sparer an einem Punkt, an dem er sensibel für positive Überraschungen ist. In Deutschland gibt es derzeit ein Riestervertragvolumen von 15,6 Millionen (siehe Grafik). Dabei begründet sich die Attraktivität für den Verbraucher in erster Linie an der Tatsache, dass Zulagen vom Staat geboten und einkommensunabhängig Steuern vergünstigt werden. Sparer die nur 4 Prozent ihres jährlichen Bruttolohns in einen Riestervertrag investieren, bekommen 154 Euro vom Staat. Pro Kind kommen noch einmal 185 Euro hinzu. Für Kinder ab einem Geburtsdatum von 2008 gibt es sogar 300 Euro. Und das nicht nur einmal, sondern in jährlicher Aufstockung.

Entwicklung des Riestermarktes bis zum ersten Quartal 2013

Wie sich ein Riestervertrag lohnt
Wichtig ist, dass man das rentenversicherungspflichtige Einkommen nicht mit dem gewöhnlichen Bruttoeinkommen verwechselt. Damit Gutverdiener durch eine Versicherung mit Riesterunterstützung nicht unnötig tief in die Tasche greifen müssen, gibt es eine Deckelung. Hier liegt der Wert im Westen bei 5.600, im Osten bei 4.800 Euro monatlichem Bruttoverdienst. Die zu erbringende Eigenleistung wird nicht vollständig in eigener Leistung erbracht. Die staatlichen Zuschüsse werden direkt auf den Sparbetrag angerechnet und gewährleisten, dass der Eigenanteil sich überschaubar gestaltet. Da der Riestervertrag bei Hartz 4 und Pfändungen nicht angerechnet werden kann und sicher ist, sorgt er obendrein beim Verbraucher für Aufmerksamkeit und wird anderen Sparformen gerne vorgezogen. Bei Einzahlungen kann der Sparer pro Jahr bis zu 2.100 Euro als Sonderausgaben anrechnen und steuerlich geltend machen.
Fakt ist aber auch, dass der Vertrag keine Wunderwaffe gegen Altersarmut ist. Natürlich gibt es viele Vorteile durch die Vergünstigung der Steuer und staatliche Zulagen, aber auch nicht übersehbare Nachteile in jedem Riestervertrag.

Augen auf beim Vertragsabschluss
Die Zulagen gibt es im Riestervertrag nicht automatisch. Nur wer jährlich fristgemäß einen Antrag stellt, kann die staatlichen Zuschüsse auch tatsächlich bekommen. Doch ist die Bewilligung der Zulagen noch kein Garant, dass der Staat sich nicht bei Auszahlung der Riesterrente einen Teil der Förderung zurückholt. Denn die Auszahlungen aus einer Riesterrente sind steuerpflichtig. Wer im Alter also hohe Steuersätze zahlt, kann bei der Auszahlung aus dem Riestervertrag richtig aufzahlen und wird die Förderung auf einmal nicht mehr als optimale Lösung befinden. Ebenso kann die lange Laufzeit zu einem Problem werden und den Verbraucher bei Veränderungen seiner finanziellen Lage vor eine sehr schmerzhafte und die richtige Handlung benötigende Situation mit seinem Vertrag stellen.

Die richtige Sparform wählen
Ob eine Riestervertrag empfehlenswert ist, bestimmt die individuelle Lebenssituation eines Sparers. Wichtig ist der Familienstand, der Anlagehorizont, das Alter und natürlich die finanzielle Leistungsfähigkeit, denn Zulagen und Steuervorteile allein sind kein ausreichendes Abschlussargument. Als Interessent sollte man auf jeden Fall die verschiedenen Vertragsarten vergleichen. Eine Riester-Versicherung hat in der Regel hohe Abschluss- und Verwaltungskosten, Riesterfonds– oder Banksparpläne deutlich geringere Abschluss- und Verwaltungskosten. Dies erhöht den Kapitalstock. Für die am Ende der Vertragslaufzeit auszuzahlende lebenslange Rente, wird dann vom Anbieter der Bank- oder Fondssparpläne für den Kunden eine Rentenversicherung abgeschlossen. Wegen des höheren erzielten Kapitals, ist die auf diese Weise entstandene Rente in der Regel höher als die von klassischen Riester-Versicherungen.

Eine Immobilie zur Altersvorsorge – garantiert sie den Wohlstand?

Bausparkassen werben nicht nur mit günstigen Zinsen für Kredite, sondern auch mit der verlockenden Aussicht auf eine Altersvorsorge, die man schon jetzt nutzen kann. Auch in Umfragen steht die Immobilie an vorderster Front und belegt ohne Einschränkung Platz 1 auf der Beliebtheitsskala. Doch was es mit der Immobilie als Altersvorsorge wirklich auf sich hat und ob diese Option für jede Familie ein Traum ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

Die richtige Lage ist ausschlaggebend
Natürlich, wer in den abbezahlten eigenen 4 Wänden wohnt, spart sich die Miete und hat so am Lebensabend mehr von seiner Rente. Doch wenn die Immobilie aufgrund ihrer Lage nicht überzeugen kann und man sich im Alter nicht wohl in der Umgebung und bevorzugten Wohngegend fühlt, bringt die beste Altersvorsorge und mietfreie Wohnung oder Immobilie nicht den gewünschten Effekt. Im Berufsleben entscheidet in der Regel der Arbeitsplatz über den Wohnort. Doch möchte man wirklich sein Leben lang an diesem Ort verbringen? Wer unsicher ist, sollte auf den Kauf einer Immobilie oder Eigentumswohnung besser verzichten. Denn möchte man das Eigentum veräußern und den Lebensabend an einem anderen Wohnort und Mittelpunkt verbringen, ist ein Vorteil nur bei Immobilien zu erkennen, die sich in bevorzugten Wohngegenden und angesagten Lagen befinden. Anderenfalls kann die Investition auch zum Verlust werden und die kleine Rente noch weiter schmälern.

Zusatzkosten richtig kalkulieren
Bei der Berechnung der Rendite spielt nicht allein der Kaufpreis der Immobilie, sondern auch die Gebühr für den Makler, die Notar- und Grundbuchkosten, die Grundstücksteuer und weitere Nebenkosten eine Rolle. Wer die außen vor lässt, kann schnell zu hoch kalkulieren und wird später merken, dass die Rechnung mit der Kostenersparnis nicht wirklich aufging. Auch wenn man im Alter mietfrei wohnen kann, sollte man die Anschaffung genau prüfen. Die zusätzlichen Kosten sind oftmals höher als die Miete einer Wohnung. Hinzu kommt, dass der Eigentümer für alle Reparaturen selbst verantwortlich ist. So kann das Haus, welches zur Altersvorsorge gekauft wurde, bereits im Rentenalter ein neues Dach oder eine neue Heizungsanlage benötigen. Hat man keine Rücklagen, wird dies schnell zum Problem und führt auf direktem Weg in die Altersarmut. Auch kann man Beton nicht essen und sollte überlegen, ob nach allen Abzügen und Kosten rund um die Immobilie noch genug Geld zur Verfügung steht, um die normalen Lebenshaltungskosten zu decken.

Fazit: Richtig geplant und günstig finanziert kann der Traum vom Eigenheim durchaus eine optimale Altersvorsorge sein. Bedenken sollten Sie allerdings, dass der Kauf einer Immobilie nicht nur die reinen Kosten des Angebotspreises beinhaltet. Sie haben laufende Kosten und sind für Sanierung und Reparaturen selbst verantwortlich. Der gewünschte Immobilienkauf sollte nur dann als Option in Erwägung gezogen werden, wenn Sie zusätzlich Rücklagen bilden können und breit gefächert vorsorgen.

Die niedrigen Zinsen zur Kreditumschuldung nutzen

Zahlen Sie einen schon länger bestehenden Ratenkredit ab, könnte eine Umschuldung für Sie einige Euro Ersparnis bringen. Durch ein Umschulden auf die derzeit sehr günstigen Konditionen kann man sparen und einen zu teuren Ratenkredit ganz einfach preiswerter zu gestalten.

Ein Vergleich der Konditionen durchführen
Bei einem Ratenkredit aus dem Jahr 2011 und der geliehenen Summe von 10.000 Euro sind etwa 300 Euro Ersparnis drin. Höhere Ratenkredite bringen automatisch und bei der richtigen Entscheidung für eine Umschuldung, eine höher gestaltete Ersparnis und so mehr Liquidität bei geringeren Gebühren. Bei Kleinsummen, lohnt sich die Umschuldung aber nicht wirklich. Ob eine Umschuldung rentabel ist oder aufgrund von einer durch die Bank verlangten Entschädigung zu teuer wird, sollten Sie als Verbraucher von Ihrer Bank und deren Konditionen abhängig machen. Auf jeden Fall kann ein Vergleich mit günstigeren Ratenkrediten einen Aufschluss bringen und dabei helfen, weniger Zinsen als bisher zu zahlen. Ältere Verträge beinhalten eine 3 monatige Kündigungsfrist, an die sich der Verbraucher bis zur Umschuldung halten muss. Ratenkredite mit Abschluss nach November 2010 sind ohne diese Frist gestaltet und können daher problemlos mit sofortiger Wirkung umgeschuldet werden.

Mehrere Anbieter vergleichen
Ehe die Umschuldung vorgenommen wird, sollte der Kreditnehmer bei der fokussierten Bank ein verbindliches Angebot holen. Schaufenster Verzinsungen haben meist wenig Bestand und sind weit von den realen Zinsen für den neuen Ratenkredit entfernt. Wer auf eine Bearbeitungsgebühr verzichtet, kann hier noch einmal richtig sparen. Es gibt zwar einige Verfahren die eine Bearbeitungsgebühr generell als unzulässig erklärt haben, nicht jede Bank hält sich aber daran. Solange kein richterliches Verbot für die Erhebung von Gebühren durch Banken ausgesprochen ist, liegt die Entscheidung allein bei der Bank. Vergleichen und sich umsehen, sowie konkrete und verbindliche Angebote einholen kann sich lohnen, vor allem wenn die Kreditsumme höher ist und somit mehrere Hundert Euro durch Niedrigzinsen eingespart werden können.

Mit dem folgenden Vergleichsrechner können Sie mehrere Anbieter vergleichen und wenn gewünscht den Ratenkredit auch gleich beantragen.

Zukunftspläne der Deutschen beim Geld investieren

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat unter 24.453 Deutschen ab 14 Jahren eine Umfrage durchgeführt, wie die Zukunftspläne der Bundesbürger hinsichtlich Immobilien, Geldanlagen und Versicherungen in den nächsten 2 Jahren sind.

Ganz oben steht demnach mit 14,5 Prozent die Renovierung der Mietwohnung, gefolgt mit 13,4 Prozent
die Renovierung des Wohneigentums bei den Befragten. Weitere 6,5 Prozent der Befragten möchten einen Sparvertrag abschließen und 3,8 Prozent wollen in Aktien, bzw. Aktienfonds investieren.

In der folgenden Grafik finden Sie die weiteren Ergebnisse:

Zukunftspläne der Bundesbürger  

Schulfach Finanzbildung an Schulen – Pro und Contra

Wenn es nach Branchenverbänden der Finanzindustrie ginge, würde sich der Schulunterricht um das Fach „Geld und Finanzen“ erweitern. Doch nicht nur bei Produktanbietern, sondern laut Umfrage auch bei 64 Prozent aller Eltern wird mehr Bildung an Schulen auf dem Finanzsektor gewünscht. Dieses Ergebnis basiert auf einer Studie der Comdirekt Bank, welche vom Marktforschungsdienstleister Toluna durchgeführt wurde.

Ab wann Kinder firm über den Finanzmarkt sein sollten
Vor allem Ältere Menschen wünschen sich von der Jugend mehr Interesse im Umgang mit Finanzen. Doch wirft dieses Ergebnis auch Fragen auf und ist nicht ganz ohne Begleiterscheinung zu betrachten. Das verbindliche Unterrichtsfach an Volks- und Hauptschulen sollte direkt auf dem Lehrplan stehen, so äußern sich die Befürworter der Finanzbildung und natürlich die Branchenverbände und Dienstleister der Finanzbranche. Junge Menschen sind mit 58 Prozent, Menschen über 60 Jahre mit sogar 72 Prozent an einem speziellen Schulfach zur Bildung auf dem Finanzmarkt interessiert. Auch wenn nur 8 Prozent der Befragten diese Einführung strikt ablehnen und sich als Gegner zeigen, stellt sich doch die Frage, ob und ab welchem Alter Kinder und jugendliche mit diesen schweren Themen belastet werden sollten.

Gleichstellung mit Fremdsprachen sinnvoll?
Die Bildung im Sektor Finanzen, Finanzierung und Geldanlage wird von vielen Menschen gleichgestellt mit dem Lernen von Fremdsprachen. Natürlich ist im späteren Leben ein richtiger und überlegter Umgang mit Geld ebenso wichtig wie die Bildung, die man im Bereich Fremdsprachen genossen haben. Durch die frühzeitige Vermittlung im Umgang mit Geld und den verschiedenen Anlagemethoden, sowie einer Vorsorge für den Lebensabend könnte man ausschließen, dass junge Erwachsene unbedarft und ohne die nötigen Grundlagen in den Finanzmarkt einsteigen und so nicht auf die richtigen Produkte setzen. Die Bildung ist zwar notwendig, sollte aber nicht zu früh beginnen und so zu Lasten der kindlichen Unbeschwertheit und einem sorgenfreien Kinderdasein gehen.

Über die Studie: Für die Studie „Comdirect Wertpapierradar Deutschland“ wurden vom Marktforschungsdienstleister Toluna  im Dezember 2012 die Daten erhoben und von Comdirect ausgewertet. Es wurden bundesweit 2.960 Personen über 18 Jahren in einem Online-Panel befragt, quotiert nach Alter, Geschlecht und Region.

Wann hilft die Verkehrsopferhilfe?

Bei einem Unfall auf öffentlichen Straßen trägt normalerweise die Haftpflichtversicherung des Verursachers die anfälligen Kosten. Anders sieht das aus, wenn nach einem Unfall keine Person bekannt ist oder wenn der Schuldige keine dementsprechende Versicherung vorweisen kann. In dem Fall ist es möglich, das der Geschädigte leer ausgeht. In solchen Situationen springt die Verkehrsopferhilfe ein. Das ist ein gemeinnütziger Verein, welcher Verkehrsteilnehmern hilft, wenn sich bei dem Pflichtversicherungssystem Schutzlückenaufdecken.

Entschädigung für Unfallopfer
Von den Haftpflichtversicherern getragen. Es wurden für die Unfallopfer als Entschädigung keine Entschädigungsfonds eingerichtet. Das Geld wird einzig und allein für die unschuldigen Verkehrsopfer genutzt, um sie vor Härten zu bewahren, die der finanzielle Schaden mit sich bringen kann. Hier muss bedacht werden, das jeder in diese Situation geraten kann. Nach Unfällen mit nicht versicherten Fahrzeugen oder einer Unfallflucht, springt der Fonds ein, wenn der Versicherte insolvent wird und für die Schadensregulierung weg fällt. Aus dem Fonds können auch Schäden gemeldet werden, welche die Haftpflichtversicherung nicht abdeckt, falls sich herausstellt das der Verursacher mit dem Fahrzeug einen vorsätzlichen Unfall gebaut hat. Haftpflichtversicherung ist trotzdem begrenzt.

Unterstützung bei Auslandsunfällen
Außerdem hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, auch Verkehrsteilnehmer im Ausland finanziell zu unterstützen. Dafür wurde die sogenannte Entschädigungsstelle eingerichtet. Sie soll als Auffangbecken für Problemfälle herhalten. Wenn sich zuständige ausländische Versicherungen nicht innerhalb von 3 Monaten um den Fall kümmern, kommt die Entschädigungsstelle für den gesamten Schaden auf. Umfang und Art der Entschädigung werden nach den gesetzlichen Vorschriften den Unfalllandes gerichtet. Die europäischen Vereinbarungen sorgen dafür, das es in allen Staaten Europas eine Entschädigungseinrichtungen gibt. Insgesamt sind dies 28 EU-Staaten.

Die Autoversicherer gründeten 1963 die Verkehrsopferhilfe. Nur drei Jahre später wurde durch den Gesetzgeber im Pflichtversicherungsgesetz, die Einrichtung eines Entschädigungsfonds für alle Verkehrsopfer eingeführt. Bereits seit dem Jahr 2003 sorgt der Verein für die deutschen Unfallopfer, als auch für die Unfallopfer in anderen europäischen Staaten.

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite der Verkehrsopferhilfe.
http://www.verkehrsopferhilfe.de/