Richtig die Erbschaft planen

Der Tod gehört auch in der heutigen Gesellschaft noch zum Tabuthema Nummer eins. Häufig tritt das Thema so weit in den Hintergrund, dass es bei einem plötzlichen Eintritt eine böse Überraschung für die Familie geben kann, wenn man sich nicht zu Lebzeiten rechtzeitig darum kümmert.
Eine Aktuelle Studie von dem Deutschen Institut für Altersvorsorge (kurz DIA) zeigt, dass allein in den Jahren 2011 bis 2020 ein Wert von 2.6 Millionen Euro beerbt werden könnten.
Von der Summe gehen 1,3 Billionen Euro für ein Geldvermögen ab, während Immobilien mit 0,3 Billionen Euro berechnet werden.

Rechtzeitig nachdenken
Ein weiteres Problem ist es, dass viele Bürger Deutschlands eine falsche Einstellung zwecks einer Erbschaft vorweisen.  Wenn Vermögen vererbt werden, so die Studienmacher, dann sind es in einem von drei Fällen weniger als 25.000 Euro, in 30 Prozent der Fälle 25 bis 150.000 Euro, in 33 Prozent mehr als 150.000 Euro. Vermögen von mehr als 2,5 Millionen Euro hinterlässt nur etwa einer von gut 500 Erblassern.
Besonders Geringverdiener haben Zweifel, ob sich ein Testament aufgrund ihres kleinen Vermögens überhaupt lohnt. Oftmals wollen sich diese Personenkreise das Geld für den Anwalt sparen, da sie im Glauben sind, dass der Familienzusammenhalt so stabil ist, dass sich schon Niemand um den Nachlass streiten werden. Auch eine Notwendigkeit wird häufig einfach nicht gesehen.

Erbschaftsplanung sollte jeder machen
Eine Erbschaftsplanung ist wichtiger, als manch einer vielleicht denken vermag. Es ist durchaus empfehlenswert, sich über das Thema bei einem Spezialisten umgehend beraten zu lassen. Dieses sollte so früh wie möglich geschehen, denn es ist nicht altersabhängig. Im Todesfall zählt jedes Schriftstück des Verstorbenen. 
Die Erbschaftsplanung ist unabhängig von Vermögen und vom Alter. Auch junge Paare haben im Todesfall Dinge zu regeln, denn dann erben nämlich die Eltern mit, wenn noch keine Kinder da sind.

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