Finanzberatung nach Stundensätzen macht Sinn

Möchten Sie Geld investieren, sollten sie auf freie Berater setzen, die nicht auf Provisionsbasis, sondern auf Stundenbasis abrechnen und arbeiten. Würde ihr Berater auf Provisionsbasis arbeiten, würde er sozusagen von der Verkäuferseite, die ihnen Produkte im Finanzbereich verkauft, eine Provision erhalten. Die Beratung besäße eine falsche Ausrichtung. Jeder Verkauf bringt dem Berater eine Provision, ob der Verkauf ihnen schadet oder nützt, ist egal.

Nicht das Produkt, sondern der Kunde muss im Mittelpunkt stehen
Ein unbeeinflusster Berater wird auf Stundenbasis entlohnt, da er seine Zeit und sein Wissen einsetzt, um sie zu beraten. Ihnen zu helfen. Sie zu unterstützen, den richtigen Weg zu finden. Unsinnige Investitionen interessieren ihn nicht. Ihre Zufriedenheit bringt ihm seinen Stundenlohn  und evtl., durch Empfehlungen, weitere Kunden. Die Prioritäten sind hier ganz anders gesetzt. Vermeintlich günstige Berater auf Provisionsbasis kosten letztendlich mehr, sollten sie falsch beraten. Seine Provision durch den Verkauf eines Finanzproduktes hat er bereits erhalten, das ist alles, was interessiert. Ist das Geschäft letztendlich positiv für sie verlaufen, kommt es bestimmt zu einem erneuten Kontakt, mit dem weiteren Versuch der Veräußerung weiterer Produkte.

Erkundigungen einziehen, kann Geld sparen
Finanztrends lassen sich im Internet recherchieren, man muss nicht alle Zusammenhänge kennen, um erkennen zu können, ob ein Berater Ahnung hat oder eine gut studierte Show abzieht. Man sollte sich nicht ganz den Berater hingeben, sondern ebenfalls Wissen aufbauen, das schadet nie. Man kann den Gesprächspartner damit aus der Reserve locken und steht nicht als naives, staunendes Opfer da. Fragen müssen gestellt werden, alles muss hinterfragt werden. Das verunsichert einen Berater, wenn er eigennützige Hintergedanken hat.

Nach Vergütungsart erkundigen
Finanzgeschäfte machen Arbeit und man muss sich darum kümmern, um zu einem soliden Ergebnis zu kommen. Als Richtwert kann man 150 EUR pro Sunde ansetzen. Bei Geldanlagen in einem Anlagedepot wird ein fester Prozentsatz vom Volumen pro Jahr berechnet. Es sollte der Umfang der Leistungen besprochen werden und auch beachtet werden, dass neben dem Kundengespräch noch Zeit für Vor- und Nachbearbeitungen anfallen.

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